Interne Links verbinden die Seiten einer Website untereinander. Für Besucher sind sie der Übergang von einem Thema zum nächsten, für Suchmaschinen ein Hinweis darauf, welche Seiten existieren und wie wichtig sie im Verhältnis zueinander sind. Google nennt Links ausdrücklich als Signal, um neue Seiten zu finden und ihre Relevanz einzuordnen.
Worauf es bei der Umsetzung ankommt
- Als gewöhnliches
a-Element mithref-Attribut ausgezeichnet, damit Suchmaschinen dem Verweis folgen können - Beschreibender Linktext, der das Ziel benennt, statt „hier klicken" oder „mehr erfahren"
- Über den Text verteilt statt gesammelt am Ende
- Thematisch passend, sodass der Verweis den Gedanken weiterführt
Was interne Links bewirken
Für Besucher verkürzen interne Links die Suche, weil das nächste passende Thema bereits im Text angeboten wird. Für Suchmaschinen erfüllen sie zwei Aufgaben: Sie machen Seiten auffindbar, die sonst nur über die Sitemap erreichbar wären, und sie verteilen die Bedeutung innerhalb der Website. Eine Seite, auf die viele andere verweisen, gilt als wichtiger als eine, die abseits liegt.
Sinnvoll ist ein Verweis dort, wo ein Gedanke vertieft werden kann, ohne den laufenden Satz zu unterbrechen. Eine feste Zahl gibt es nicht, doch mehrere Verweise je Seite, über den Text verteilt, entsprechen der üblichen Praxis.
Von der Navigation unterscheidet sich die interne Verlinkung durch ihren Ort: Das Menü führt über die gesamte Website, während Links im Fließtext zu vertiefenden Inhalten weiterleiten. Wie sich beides zu einem schlüssigen Aufbau fügt, beschreibt der Ratgeber zur Website-Struktur.