Mit <meta name="robots" content="noindex"> im Kopfbereich einer Seite erhält jede Suchmaschine den Hinweis, die Seite aus den Ergebnissen herauszuhalten. Google entfernt sie daraufhin vollständig aus der Suche, unabhängig davon, ob andere Websites darauf verweisen. Für Dateien ohne HTML-Kopf, etwa PDFs, übernimmt das X-Robots-Tag im HTTP-Header die gleiche Aufgabe.
Die Wirkung setzt mit dem nächsten Besuch des Crawlers ein, denn gelesen wird die Anweisung beim Abruf der Seite. Zwischen dem Einbau und dem Verschwinden aus den Ergebnissen vergeht daher etwas Zeit. Über die Search Console lässt sich ein erneuter Abruf anstoßen.
Die häufigste Stolperstelle
Damit die Anweisung wirkt, muss die Seite für den Crawler erreichbar bleiben. Ist sie zusätzlich über die robots.txt gesperrt, liest die Suchmaschine den Hinweis nie und die Seite kann trotzdem in den Ergebnissen erscheinen. Beide Sperren zugleich heben einander also auf.
Abgrenzung zu verwandten Anweisungen
Die robots.txt steuert, ob eine Seite überhaupt abgerufen wird, und sagt nichts über die Aufnahme in den Index. Das Canonical-Tag wiederum benennt bei mehreren ähnlichen Seiten die maßgebliche Fassung, schließt die übrigen aber nicht aus. Noindex ist die einzige der drei Anweisungen, die eine Seite verlässlich aus den Ergebnissen hält.
Sinnvoll ist Noindex bei Seiten, die niemand über die Suche finden soll: Bestätigungsseiten nach einem Formular, interne Übersichten oder Testfassungen. Für alle übrigen Seiten bleibt die Indexierung der Normalfall.