Illustration: KI-generiert
Ihre Website erreicht Menschen, die sich für Ihre Leistungen interessieren. Zu einer Anfrage führt der Besuch am ehesten, wenn sie dort alles vorfinden, was für ihre Entscheidung zählt. Dazu zählen eine verständliche Beschreibung des Angebots, Belege für die geleistete Arbeit und eine gut sichtbare Einladung, Kontakt aufzunehmen.
Jede Auskunft hat ihren festen Platz auf einer bestimmten Seite, an der sich gezielt arbeiten lässt. Die folgenden Abschnitte gehen von der Startseite über die Leistungsbeschreibung und die Handlungsaufforderung bis zum Kontaktformular. Für jeden Punkt steht die konkrete Umsetzung dabei, sodass sich Ihre Website Abschnitt für Abschnitt durchgehen lässt.
Die Startseite: Ihr Angebot in einem Satz
In dem Bereich Ihrer Startseite, den Besucher ohne Scrollen sehen und der als above the fold bezeichnet wird, wirkt eine knappe Aussage über Angebot und Zielgruppe. Ein Elektrobetrieb benennt dort seine Auftraggeber und sein Einzugsgebiet, eine Steuerkanzlei ihre Mandantengruppen. Begrüßungsformeln belegen denselben Platz mit einer Auskunft, die jeder erwartet.
Nach den Leistungen suchen Besucher erheblich häufiger als nach der Unternehmensgeschichte, wie eine Befragung von KoMarketing unter Geschäftskunden ergeben hat. Die Entstehung Ihres Betriebs findet weiter unten oder auf einer separaten Seite ihren Platz. Ebenfalls im oberen Bereich hilft ein erkennbarer Hinweis darauf, wie sich Kontakt aufnehmen lässt.
Leistungsseiten mit Umfang und Preisrahmen
Für jede Leistung empfiehlt sich eine eigene Seite, auf der Umfang, Ablauf und Voraussetzungen ausführlich dargestellt werden. Eine Erklärung im selben Satz, in dem ein Fachbegriff auftritt, lässt auch fachfremde Interessenten folgen. Einzelne Seiten je Leistung lassen sich in der Suche außerdem besser finden als eine Übersicht, auf der alles nebeneinandersteht.
Dazu gehört eine Größenordnung für die Kosten, etwa Ihr Stundensatz oder eine Spanne für typische Aufträge. Interessenten ordnen sich damit selbst ein, und Ihnen bleiben Anfragen erspart, die von vornherein am Budget scheitern. Wie sich die Seiten insgesamt gliedern und untereinander verbinden lassen, behandelt der Ratgeber zur Website-Struktur.
Referenzen und Bewertungen als Beleg Ihrer Arbeit
Abgeschlossene Aufträge belegen Ihre Arbeit am besten, jeweils mit Bild, Aufgabenstellung und Ergebnis. Drei ausführlich beschriebene Beispiele überzeugen dabei mehr als eine lange Aufzählung von Kundennamen, weil sie Ihre Arbeitsweise erkennbar machen. Ergänzend wirken die Bewertungen aus Ihrem Google-Unternehmensprofil, das zugleich für die lokale Sichtbarkeit zählt.
Sichtbar werden sollten außerdem die Menschen, die hinter Ihrem Unternehmen stehen. Ein Foto Ihres Teams, die Namen der Ansprechpartner samt Zuständigkeit sowie ein vollständiges Impressum machen aus einem Anbieter ein greifbares Gegenüber. Gerade vor größeren Aufträgen sehen Interessenten dort nach, bevor sie sich melden. Welche Elemente dabei zusammenwirken, beschreibt der Ratgeber zum Kundenvertrauen.
Der Call-to-Action: die Einladung zur Anfrage
Am Ende einer Leistungsseite wirkt eine Handlungsaufforderung, die benennt, was als Nächstes geschieht. Beschriftungen wie „Projekt anfragen" oder „Beratungstermin vereinbaren" sagen Ihrem Interessenten, was ihn erwartet, während „Absenden" lediglich den technischen Vorgang beschreibt. Ein ergänzender Hinweis auf Ihre übliche Antwortzeit nimmt die Unsicherheit, wie es nach dem Klick weitergeht.
Je Seite bleibt es am besten bei einem Hauptziel, damit die Einladung ihre Wirkung behält. Ihre Schaltfläche hebt sich farblich vom Umfeld ab, und ihre Platzierung folgt dem Lesefluss bis zu der Stelle, an der die Leistung erklärt wurde. Wie sich Handlungsaufforderungen im Einzelnen formulieren lassen, führt Early Fokus im Beitrag zum überzeugenden Call-to-Action aus.
Das Kontaktformular: kurz und verständlich
Für die meisten Anfragen genügen der Name, die E-Mail-Adresse und ein größeres Feld für die Nachricht. Jedes weitere Feld senkt die Zahl der abgesendeten Formulare, und zwischen einem kurzen und einem langen Formular liegt ungefähr die doppelte Menge an Anfragen. Benötigt die Bearbeitung eine Telefonnummer oder einen Wunschtermin, kommt das Feld hinzu, gekennzeichnet als freiwillige Angabe.
Markiert gehören beide Feldarten, die verpflichtenden und die freiwilligen, damit die Anforderungen von vornherein feststehen. Eine fehlerhafte E-Mail-Adresse meldet Ihr Formular am besten unmittelbar, sobald jemand das Feld verlässt. Ein sichtbares Captcha entfällt dagegen ganz, da ein Teil der Interessenten daran scheitert; ein unsichtbares Zusatzfeld hält automatisierte Einträge ebenso zuverlässig zurück.
Unter dem Formular findet der Datenschutzhinweis mit der Einwilligung seinen Platz, dessen Umfang der Ratgeber zur rechtssicheren Website beschreibt. Nach dem Absenden folgt eine eigene Bestätigungsseite, die den Eingang quittiert, den nächsten Schritt nennt und sich zugleich als Ziel einer Conversion auswerten lässt.
Telefonnummer und Erreichbarkeit auf jeder Seite
In der Kopfzeile steht die Telefonnummer auf jeder Unterseite zur Verfügung. Zwei Drittel der Befragten möchten bei dringenden Anliegen anrufen können, wie eine Erhebung des Instituts MindTake ergeben hat. Auf dem Telefon führt ein Antippen der hinterlegten Nummer unmittelbar zum Anruf, sodass die Ziffern niemand abtippen muss.
Eine Testnachricht in gewissen Abständen zeigt, ob die Formularmails zuverlässig eintreffen und im richtigen Postfach erscheinen. An der Zahl der erreichten Bestätigungsseiten lässt sich anschließend ablesen, wie die Änderungen wirken. Woher die Besucher stammen, die Ihre Seiten überhaupt erst erreichen, behandelt Early Linkbuilding im Beitrag dazu, wie sich Traffic in verwertbare Anfragen übersetzt.
Fazit
Anfragen entstehen aus dem Zusammenspiel mehrerer Seiten. Ein Satz im oberen Bereich der Startseite benennt das Angebot, eigene Leistungsseiten führen Umfang und Preisrahmen aus, und Referenzen samt Bewertungen belegen Ihre Arbeit. Eine eindeutig beschriftete Schaltfläche am Ende lädt zur Kontaktaufnahme ein.
Das Formular selbst kommt mit drei Feldern aus, kennzeichnet verpflichtende und freiwillige Angaben und verzichtet auf ein Captcha. Ihre Telefonnummer in der Kopfzeile erreicht diejenigen, die lieber sprechen als schreiben. Eine Bestätigungsseite schließlich liefert die Zahl, an der sich künftige Änderungen messen lassen.